Die Oberschicht hat sich das System zu ihren gemacht! Die Unterschicht sind ihre Sklaven!
Der Mainstream berichtet fast ausschließlich über populistische hoch angesiedelten Ereignissen in Vernetzung mit Politik, Sport und Musik zur Einschaltquoten. Über die Sorgen und Nöten der Unterschicht wird allenfalls kompensierend unter Ausschluss des unpopulären Einzelfalles berichtet. Die Öffentlich-Rechtlichen Sender haben den Auftrag, uns im Zaume zu halten, immer hungrig nach Mass hungrig zu sein.
Die Beziehung zwischen der gehobenen Gesellschaft und der Politik lässt sich in mehrere zentrale Kernbereiche unterteilen:
1. Politischer Einfluss und Lobbyismus
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- Ressourcenvorteil: Superreiche und Wirtschaftsverbände verfügen über die finanziellen Mittel, um professionelle Lobbyarbeit zu finanzieren. Organisationen wie die Stiftung Familienunternehmen setzen sich beispielsweise gezielt für die Wahrung von Eigentumsrechten und gegen Verschärfungen der Erbschaftsteuer ein.
- Systemische Relevanz: Da Großunternehmer Tausende von Arbeitsplätzen kontrollieren und erhebliche Steuereinnahmen generieren, genießen ihre Anliegen bei politischen Entscheidungsträgern oft hohe Priorität.
2. Soziale Homogenität der Eliten
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- Herkunftseffekt: Ein Großteil der politischen und wirtschaftlichen Führungskräfte in Deutschland stammt aus den oberen drei bis vier Prozent der Bevölkerung (Bürgertum und Adel). Arbeiterkinder sind in den Spitzenpositionen der Machtelite mit unter 12,5 % stark unterrepräsentiert.
- Ähnlichkeit der Lebenswelten: Auch wenn Spitzenpolitiker selbst nicht zwingend superreich sind, teilen sie aufgrund ihrer akademischen und sozialen Laufbahnen häufig die Denkmuster und Werte der gehobenen Schichten.
3. Interessenkonflikte und die „Verzerrung“ von Entscheidungen
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- Wahrnehmung von Ungleichheit: Während ein Großteil der Bevölkerung soziale Ungleichheit kritisch sieht, bewertet fast die Hälfte der Eliten bestehende Unterschiede als gerechtfertigt oder leistungsorientiert.
- Responsivität: Studien des Max-Planck-Instituts belegen, dass politische Entscheidungen deutlich häufiger den Wünschen von Bürgern mit höherem Einkommen entsprechen als den Anliegen der unteren Einkommensschichten.
4. Historischer Wandel: Von der Honoratioren- zur Parteienpolitik
Historisch war Politik lange Zeit das exklusive Privileg der Oberschicht. Max Weber prägte in diesem Zusammenhang den Begriff der Honoratiorenpolitik. Darunter versteht man Bürger, die aufgrund ihres privaten Vermögens oder Grundbesitzes „für die Politik leben können, ohne von ihr leben zu müssen“. Mit dem Aufkommen moderner Massenparteien im 20. Jahrhundert öffnete sich das System zwar formal, dennoch zeigt sich in der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), dass Parteien und Parlamente bis heute stark von den gebildeten und bessergestellten Kreisen der Mittelschicht dominiert werden.
Möchten Sie dieses Thema vertiefen? Ich kann Ihnen nähere Informationen zu folgenden Aspekten geben:
- Den Studienergebnissen zum politischen Einfluss der Superreichen in Deutschland und den USA.
- Dem soziologischen Konzept der Honoratiorenpolitik nach Max Weber.
- Konkreten Reformvorschlägen, wie z. B. Quotenregelungen für Arbeiterkinder in Führungspositionen.
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Das sind die Strafen für eine derartige stümperhaften Politik!





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